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Taiwan warnt vor gezielten Versuchen Chinas, Halbleiter-Know-how abzuschöpfen

07.04.2026
Halbleiter-Wafer unter Reinraum-Beleuchtung

Taiwans Sicherheitsbehörden schlagen Alarm: China intensiviert demnach seine Bemühungen, an hochsensibles Halbleiter-Know-how zu gelangen – durch systematisches Abwerben von Fachkräften, Scheinfirmen und akademische Tarnkooperationen. Der Konflikt um Chip-Technologie erreicht damit eine neue Eskalationsstufe.

Taiwan warnt vor gezielten Versuchen Chinas, Halbleiter-Know-how abzuschöpfen

Taiwans Behörden schlagen Alarm: China versucht demnach systematisch, an Taiwans Halbleitertechnologie zu gelangen – durch das gezielte Abwerben von Fachkräften und den Zugriff auf proprietäres Industrie-Know-how. Ziel ist offenbar, die internationalen Technologiebeschränkungen zu umgehen, die Peking beim Aufbau einer eigenen wettbewerbsfähigen Chipindustrie ausbremsen.


Systematisches Abwerben von Fachkräften

Im Kern der Aktivitäten steht laut taiwanischen Stellen das gezielte Recruiting von Halbleiterspezialisten. Chinesische Unternehmen und staatlich gesteuerte Akteure sollen Ingenieuren und Technikern aus der taiwanischen Chipindustrie attraktive Vergütungspakete anbieten, um sie zur Weitergabe von Kenntnissen über Fertigungsprozesse, Materialien und Chip-Architekturen zu bewegen. Besonders im Fokus stehen dabei offenbar Mitarbeiter aus dem Umfeld führender Halbleiterhersteller wie TSMC.

Dieses Vorgehen ist nicht neu – doch seit den verschärften US-Exportkontrollen hat China den Druck auf alternative Wege zur Technologiebeschaffung merklich erhöht.


Exportkontrollen als Treiber

Die US-Regierung hat in den vergangenen Jahren schrittweise den Export von Hochleistungschips sowie der dafür notwendigen Produktionsausrüstung nach China eingeschränkt. Auch Anbieter wie ASML aus den Niederlanden unterliegen mittlerweile strengen Lieferbeschränkungen für ihre EUV-Lithographiesysteme. Diese Maßnahmen sollen Chinas Fähigkeit begrenzen, eigenständig Chips unterhalb der 7-Nanometer-Grenze zu fertigen.

Die Konsequenz: Peking sucht verstärkt nach indirekten Wegen, um technologisches Wissen zu akkumulieren – und Taiwans Halbleitercluster, der technologisch zur Weltspitze gehört, stellt dabei ein zentrales Ziel dar.


Wirtschaftsspionage als strategisches Instrument

Was Taiwan beschreibt, ist im Kern ein Problem, das viele Technologieunternehmen weltweit kennen: der Abfluss von geistigem Eigentum über Personal- und Kooperationskanäle. Neben dem direkten Abwerben von Fachkräften sollen auch Scheinfirmen, akademische Kooperationen und Tarnunternehmen genutzt werden, um Zugang zu sensiblen Prozesskenntnissen zu erhalten.

„Der Wettbewerb um qualifizierte Halbleiterspezialisten ist global – und finanzielle Anreize aus China können erheblich sein.”

Taiwans Regierung hat darauf mit verschärften Sicherheitsauflagen für Beschäftigte in strategischen Industrien reagiert. Wie effektiv diese Maßnahmen sind, bleibt jedoch eine offene Frage.


Einordnung für deutsche Unternehmen

Für deutsche Unternehmen, die in der Halbleiter-, Anlagen- oder Automobilzulieferindustrie tätig sind, hat dieser Konflikt direkte Relevanz:

  • Viele Firmen sind eng in globale Lieferketten eingebunden, die über Taiwan laufen – jede geopolitische Destabilisierung hätte unmittelbare Auswirkungen auf Verfügbarkeit und Preise von Schlüsselkomponenten.
  • Auch europäische Technologieunternehmen sind selbst Ziel von Technologietransferversuchen.
  • Interne Sicherheitsrichtlinien für Mitarbeiterwechsel in geopolitisch sensible Regionen sowie Due-Diligence-Prozesse bei Kooperationsanfragen sollten kritisch überprüft werden.

Die Halbleiterfrage ist längst keine rein asiatische Angelegenheit mehr.


Quelle: The Decoder

Dieser Artikel wurde von einer KI auf Basis von Berichten internationaler Medien zusammengefasst und auf Deutsch verfasst. Er wurde nicht von einer menschlichen Redaktion geprüft. Kennzeichnung gemäß EU AI Act Art. 50.

Dieser Artikel wurde von einer KI auf Basis von Berichten internationaler Medien zusammengefasst und auf Deutsch verfasst. Er wurde nicht von einer menschlichen Redaktion geprüft. Kennzeichnung gemäß EU AI Act Art. 50.

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