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DeepSeek arbeitet an V4-Modell mit Unterstützung für Huawei-Chips

25.04.2026
Huawei Ascend Chips und KI-Infrastruktur

Das chinesische KI-Labor DeepSeek entwickelt offenbar eine neue Modellgeneration, die nativ auf Huawei-Ascend-Chips laufen soll – und könnte damit westliche Exportkontrollen grundlegend entwerten. Ein Schritt mit weitreichenden geopolitischen und wirtschaftlichen Konsequenzen.

DeepSeek arbeitet an V4-Modell mit Unterstützung für Huawei-Chips

Die Kombination aus leistungsstarken Open-Weight-Modellen und heimischer Chip-Infrastruktur markiert einen weiteren Schritt in Richtung technologischer Eigenständigkeit Chinas im KI-Sektor. Mit DeepSeek V4 könnte erstmals ein international beachtetes Frontier-Modell vollständig ohne Nvidia-Hardware auskommen.


Abkehr von Nvidia-Abhängigkeit als strategisches Ziel

Seit den verschärften US-Exportkontrollen für Hochleistungs-Chips ist China verstärkt darum bemüht, seine KI-Entwicklung auf inländische Hardware umzustellen. Huaweis Ascend-Prozessoren gelten dabei als zentraler Baustein dieser Strategie.

Mit der angekündigten nativen Unterstützung für die Ascend-Architektur in DeepSeek V4 würde erstmals ein international beachtetes Frontier-Modell vollständig ohne Nvidia-Hardware auskommen können.

DeepSeek hatte bereits mit den Modellen V2, V3 und dem Reasoning-Modell R1 international Aufmerksamkeit erregt – insbesondere wegen der vergleichsweise niedrigen Trainingskosten und der offenen Lizenzierung. V3 gilt derzeit als eines der leistungsfähigsten öffentlich zugänglichen Large Language Models weltweit.


Technische Herausforderungen bei der Chip-Migration

Die Integration von Huawei-Chips in KI-Trainingspipelines ist technisch anspruchsvoll. Das CUDA-Ökosystem von Nvidia ist seit Jahren tief in Frameworks wie PyTorch und TensorFlow verwurzelt. Huaweis alternatives CANN-Framework (Compute Architecture for Neural Networks) hat zwar Fortschritte gemacht, gilt aber noch nicht als gleichwertig.

Dass DeepSeek diesen Schritt dennoch geht, deutet auf zwei mögliche Erklärungen hin:

  • Die Ingenieure investieren erhebliche Ressourcen in die Hardware-Abstraktionsschicht
  • Die Ascend-Chips sind leistungsfähiger, als westliche Analysen bislang einschätzen

Unabhängige Benchmarks für Ascend-900B-Chips im LLM-Training sind nach wie vor rar. Die tatsächliche Leistungslücke zu Nvidias H100 oder B200 ist damit nur schwer einzuschätzen.

Chinesische Staatsmedien melden Fortschritte – westliche Überprüfungen bleiben schwierig.


Geopolitische Dimension für den globalen KI-Markt

Die Entwicklung hat Signalwirkung weit über den technischen Bereich hinaus. Ein funktionierender chinesischer KI-Stack – bestehend aus eigenen Modellen, eigener Hardware und eigener Software-Infrastruktur – würde die Wirksamkeit westlicher Sanktions- und Exportkontrollpolitik grundlegend infrage stellen.

Gelingt DeepSeek die Ascend-Integration produktiv, wäre das zentrale Instrument der US-Handelsbeschränkungen erheblich geschwächt.

Gleichzeitig verändert die Entwicklung die grundlegende Wettbewerbslogik: Nicht mehr nur Modellintelligenz, sondern Infrastruktur-Souveränität wird zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal.


Einordnung für deutsche Unternehmen

Für deutsche Unternehmen, die KI-Modelle evaluieren oder eigene Deployments planen, ergeben sich zwei unmittelbar relevante Aspekte:

  1. Kostenstruktur: Künftige DeepSeek-Versionen könnten noch günstiger bereitgestellt werden, wenn günstigere Huawei-Hardware die Inferenzkosten senkt.
  2. Compliance-Risiko: Beschaffungs- und Compliance-Verantwortliche sollten die geopolitische Herkunft von KI-Infrastruktur stärker in ihre Risikoabwägungen einbeziehen.

Die Frage, auf welchem Hardware- und Software-Stack ein KI-Modell läuft, ist längst keine rein technische mehr.


Quelle: TechRepublic AI – DeepSeek V4 mit Huawei Ascend Support

Dieser Artikel wurde von einer KI auf Basis von Berichten internationaler Medien zusammengefasst und auf Deutsch verfasst. Er wurde nicht von einer menschlichen Redaktion geprüft. Kennzeichnung gemäß EU AI Act Art. 50.

Dieser Artikel wurde von einer KI auf Basis von Berichten internationaler Medien zusammengefasst und auf Deutsch verfasst. Er wurde nicht von einer menschlichen Redaktion geprüft. Kennzeichnung gemäß EU AI Act Art. 50.

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