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Okta-CEO: Identitätsmanagement für KI-Agenten wird zur zentralen Sicherheitsfrage

30.03.2026
Digitale Identität und KI-Sicherheit

Wenn KI-Agenten eigenständig auf Unternehmenssysteme zugreifen, entsteht eine neue Klasse von Sicherheitsrisiken – Okta-CEO Todd McKinnon sieht darin die drängendste Frage der modernen IT-Sicherheit.

Okta-CEO: Identitätsmanagement für KI-Agenten wird zur zentralen Sicherheitsfrage

Todd McKinnon, Mitgründer und CEO des Identitätsmanagement-Spezialisten Okta, sieht in der Absicherung von KI-Agenten das nächste große Sicherheitsthema für Unternehmen. In einem aktuellen Interview warnte er vor den wachsenden Risiken, die entstehen, wenn autonome Software-Agenten zunehmend selbstständig auf Unternehmensdaten und -systeme zugreifen – ohne klare Identitäts- und Zugriffsstrukturen.


Nicht nur Menschen brauchen digitale Identitäten

Bislang konzentrierte sich das Identitätsmanagement auf eine klare Frage: Wer ist dieser Nutzer, und welche Berechtigung hat er? Mit dem Aufstieg von KI-Agenten, die eigenständig Aufgaben übernehmen, Daten abfragen und in verschiedene Systeme eingreifen, verschiebt sich diese Frage grundlegend.

„KI-Agenten müssen innerhalb eines Unternehmens genauso behandelt werden wie menschliche Mitarbeiter – mit definierten Zugriffsrechten, nachvollziehbaren Aktivitätsprotokollen und klaren Authentifizierungsmechanismen.”
— Todd McKinnon, CEO Okta

Okta, mit einer Marktkapitalisierung von rund 14 Milliarden US-Dollar, positioniert sich als zentrale Plattform für Login- und Zugriffsmanagement in großen Organisationen. Das Unternehmen sieht in der Absicherung von KI-Agenten ein strategisches Wachstumsfeld – und eine Antwort auf wachsenden Konkurrenzdruck.


Der Druck durch das sogenannte „SaaSpocalypse”-Szenario

McKinnon räumte offen ein, dass klassische SaaS-Anbieter wie Okta unter erheblichem Druck stehen. In einer jüngsten Analystenrunde bezeichnete er sich selbst als „paranoid” angesichts eines Trends, den Beobachter als „SaaSpocalypse” bezeichnen: die Möglichkeit, dass Unternehmen teure Softwarelizenzen zunehmend durch selbst entwickelte, KI-gestützte Werkzeuge ersetzen.

Wer heute mit Large Language Models eigene interne Tools in kurzer Zeit aufbauen kann, hinterfragt den Mehrwert etablierter Software-Plattformen.

McKinnon setzt dieser Entwicklung eine klare Gegenstrategie entgegen: Je mehr KI-Agenten in Unternehmensprozesse eingebunden werden, desto dringlicher wird ein zentrales, verlässliches Identity-and-Access-Management-System. Die Komplexität steigt – und damit auch der Bedarf an professionellem Management.


Sicherheitsrisiken durch unkontrollierte Agenten-Nutzung

Ein konkreter Auslöser für die verschärfte Debatte ist die rasante Verbreitung von KI-Plattformen mit Agenten-Funktionalitäten. McKinnon verwies auf die damit verbundenen Sicherheitsherausforderungen: Wenn Mitarbeiter unkontrolliert externe KI-Dienste nutzen, entsteht ein schwer überschaubares Geflecht aus Datenzugriffen und Systeminteraktionen.

Ohne zentrales Identitätssystem kann kein Unternehmen mehr nachvollziehen, wer – oder was – wann auf welche Ressourcen zugegriffen hat.

Genau hier sieht Okta seine künftige Rolle: als Kontrollinstanz, die nicht nur menschliche Nutzer, sondern auch Software-Agenten in ein einheitliches Identitätssystem integriert. Zugriffsrechte, Aktivitätsnachweise und Sicherheitsrichtlinien sollen demnach für Agenten genauso gelten wie für Mitarbeiter.


Einordnung für deutsche Unternehmen

Für Unternehmen in Deutschland ist das Thema besonders relevant: Mit der wachsenden Zahl von KI-gestützten Automatisierungslösungen entstehen neue Compliance- und Datenschutzrisiken, die bestehende IT-Sicherheitskonzepte unter Druck setzen.

Die Anforderungen der DSGVO sowie branchenspezifische Regulierungen wie NIS2 erfordern nachvollziehbare Zugriffskontrollen – auch für nicht-menschliche Systeme.

IT-Verantwortliche sollten jetzt prüfen, ob ihre bestehenden IAM-Strukturen für eine Welt ausgelegt sind, in der KI-Agenten eigenständig handeln. Wer das nicht adressiert, riskiert regulatorische Lücken und unkontrollierbare Angriffsflächen.


Quelle: The Verge AI – Okta’s CEO is betting big on AI agent identity

Dieser Artikel wurde von einer KI auf Basis von Berichten internationaler Medien zusammengefasst und auf Deutsch verfasst. Er wurde nicht von einer menschlichen Redaktion geprüft. Kennzeichnung gemäß EU AI Act Art. 50.

Dieser Artikel wurde von einer KI auf Basis von Berichten internationaler Medien zusammengefasst und auf Deutsch verfasst. Er wurde nicht von einer menschlichen Redaktion geprüft. Kennzeichnung gemäß EU AI Act Art. 50.

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