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Prediction Markets: Bernstein prognostiziert Billionen-Dollar-Volumen bis 2030

15.04.2026
Prediction Markets und institutionelle Investoren

Prediction Markets stehen vor einem fundamentalen Wandel: Weg vom spekulativen Nischenprodukt, hin zu einem institutionell geprägten Finanzinstrument – mit einem prognostizierten Handelsvolumen von einer Billion US-Dollar bis 2030.

Prediction Markets: Bernstein prognostiziert Billionen-Dollar-Volumen bis 2030

Laut einer aktuellen Analyse des Investmenthauses Bernstein könnten Prediction Markets bis zum Jahr 2030 ein Handelsvolumen von einer Billion US-Dollar erreichen. Das Wachstum soll dabei zunehmend von institutionellen Akteuren getragen werden – während der Anteil von Sportwetten am Gesamtvolumen deutlich zurückgeht.


Strukturwandel im Markt

Die Analyse von Bernstein zeichnet ein Bild eines Marktes im Übergang. Plattformen wie Polymarket und Kalshi haben in den vergangenen Jahren stark vom öffentlichen Interesse an politischen Ereignissen profitiert – insbesondere rund um US-Wahlen und geopolitische Entwicklungen. Dieses auf Einzelereignisse ausgerichtete Wachstum gilt als schwer planbar und volatil.

Die nächste Wachstumsphase wird weniger durch spektakuläre Einzelwetten auf Sportereignisse oder Politikergebnisse geprägt sein – sondern durch Finanzmarkt-bezogene Kontrakte und makroökonomische Fragestellungen.

Bernstein-Analysten argumentieren, dass institutionelle Investoren künftig den Ton angeben werden – in Bereichen, die weit über klassische Event-Wetten hinausgehen.


Institutionalisierung als Wachstumstreiber

Der entscheidende Faktor hinter der Milliarden-Prognose ist die zunehmende Beteiligung professioneller Marktteilnehmer. Wenn Hedgefonds, Asset Manager und andere institutionelle Akteure Prediction Markets als legitimes Instrument zur Risikoabsicherung oder Informationsgewinnung nutzen, steigen Liquidität und Volumina erheblich.

Kalshi, eine regulierte US-amerikanische Plattform für Event-Kontrakte, hat bereits Produktkategorien eingeführt, die explizit auf wirtschaftliche Indikatoren abzielen – etwa Inflationsraten oder Arbeitsmarktdaten. Polymarket operiert hingegen weitgehend über dezentrale Blockchain-Infrastruktur und ist stärker im Krypto-affinen Umfeld verankert, öffnet sich jedoch schrittweise einem breiteren Nutzerkreis.


Regulierung bleibt zentrales Hindernis

Trotz der optimistischen Prognose bestehen erhebliche Unsicherheiten. In vielen Jurisdiktionen – darunter Deutschland und der übrige EU-Raum – bewegen sich Prediction Markets in einer rechtlichen Grauzone. Die Abgrenzung zwischen Finanzinstrument, Glücksspiel und Informationsmarkt ist regulatorisch nicht eindeutig geklärt.

In den USA hat die CFTC wiederholt versucht, politische Wettmärkte einzuschränken – und ist damit vor Gericht gescheitert. Das hat den US-Markt gestärkt, während europäische Akteure mit deutlich höherer Rechtsunsicherheit konfrontiert bleiben.


Marktdaten und aktuelle Größenordnungen

Zum Vergleich: Das kumulierte Handelsvolumen auf Polymarket belief sich im Jahr 2024 auf mehrere Milliarden US-Dollar – ein erheblicher Anstieg gegenüber den Vorjahren, aber noch weit entfernt von der Billion-Dollar-Marke. Der Weg dorthin setzt voraus, dass sich sowohl die regulatorischen Rahmenbedingungen als auch die Nutzerstruktur grundlegend weiterentwickeln.


Einordnung für deutsche Unternehmen

Für deutschsprachige Unternehmen sind Prediction Markets derzeit vor allem als Frühindikator-Instrument relevant: Märkte auf Plattformen wie Polymarket liefern in Echtzeit aggregierte Wahrscheinlichkeiten zu wirtschaftlichen und politischen Ereignissen – als Ergänzung zu klassischen Prognosetools nutzbar.

Eine direkte Teilnahme als Market Maker oder institutioneller Akteur ist in Deutschland regulatorisch komplex. Sollte die EU-Kommission in den kommenden Jahren einen einheitlichen Rechtsrahmen schaffen, könnte sich das jedoch ändern – und europäische Akteure in eine Position bringen, von der die Bernstein-Prognose direkt profitiert.


Quelle: Decrypt AI

Dieser Artikel wurde von einer KI auf Basis von Berichten internationaler Medien zusammengefasst und auf Deutsch verfasst. Er wurde nicht von einer menschlichen Redaktion geprüft. Kennzeichnung gemäß EU AI Act Art. 50.

Dieser Artikel wurde von einer KI auf Basis von Berichten internationaler Medien zusammengefasst und auf Deutsch verfasst. Er wurde nicht von einer menschlichen Redaktion geprüft. Kennzeichnung gemäß EU AI Act Art. 50.

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