KI & Arbeitsmarkt

Programmierer arbeitet mit KI-Tools an einem modernen Arbeitsplatz
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Programmierer-Jobs in den USA: KI-Boom hinterlässt Spuren am Arbeitsmarkt

Seit dem Aufstieg generativer KI-Systeme wächst die Zahl der Programmierstellen in den USA deutlich langsamer. Eine neue Studie des Federal Reserve Board liefert konkrete Hinweise darauf, dass sich der veränderte Arbeitsalltag von Entwicklerinnen und Entwicklern nun auch in den Beschäftigungszahlen niederschlägt. Das Wachstum bei Programmierer-Jobs hat sich demnach seit der Einführung von ChatGPT fast halbiert.

Snap-Mitarbeiter vor Bürogebäude mit KI-Symbolik
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Snap baut 1.000 Stellen ab und nennt KI-Automatisierung als Grund

Der Foto-Messaging-Dienst Snap hat im April 2026 rund 1.000 Stellen gestrichen – etwa 14 Prozent der Gesamtbelegschaft. Bemerkenswert ist die offizielle Begründung: Das Unternehmen nennt den Einsatz von KI-Tools als einen der zentralen Faktoren, der Aufgaben übernimmt, die bislang von Mitarbeitern erledigt wurden. Damit gehört Snap zu den ersten größeren Tech-Unternehmen, die KI-bedingte Effizienzgewinne explizit als Stellenabbau-Motiv kommunizieren.

Roboter und menschliche Hand am Arbeitsplatz
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Ökonomen korrigieren ihre Einschätzung: KI-Automatisierung gefährdet Arbeitsplätze stärker als erwartet

Eine neue Studie mehrerer Universitäten zeigt, dass Ökonomen ihre frühere Zuversicht bezüglich der Beschäftigungseffekte von KI zunehmend revidieren. Befragt wurden 69 Ökonomen, 52 KI-Experten und 38 sogenannte Superforecasters – Personen mit nachweislich hoher Prognosegüte. Das Ergebnis ist eindeutig: Alle drei Gruppen sind übereinstimmend der Ansicht, dass ein schnelleres KI-Adoptionsniveau mit einem stärkeren Jobabbau einhergeht.

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