Kirchenfenster und digitale Ethik
KI-Governance & Ethik, wt

Anthropic konsultiert christliche Kirchenvertreter für die ethische Ausrichtung von Claude

Anthropic hat ein Beratungsprogramm ins Leben gerufen, das christliche Religionsführer aus Kirche, Wissenschaft und Wirtschaft in die Entwicklung moralischer Leitlinien für seinen KI-Assistenten Claude einbezieht. Das Unternehmen will damit Fragen zum spirituellen Status und ethischen Verhalten von KI-Systemen systematisch adressieren – ein ungewöhnlicher Schritt in der KI-Branche.

Anthropic und KI-Sicherheitsdiskurs – Kontrolle der öffentlichen Wahrnehmung
KI-Strategie, wt

Anthropic und der KI-Sicherheitsdiskurs: Wie der Claude-Hersteller seine öffentliche Wahrnehmung steuert

Anthropic, das hinter dem Large Language Model Claude stehende KI-Unternehmen, betreibt laut einer Recherche des Guardian eine gezielte Kommunikationsstrategie, die den öffentlichen Diskurs über KI-Sicherheit maßgeblich mitgestaltet. Das Unternehmen positioniert sich dabei gleichzeitig als Warner vor den Risiken seiner eigenen Technologie und als deren führender Entwickler – eine Doppelrolle, die Beobachter zunehmend kritisch hinterfragen.

Politiker und Lobbyisten im Gespräch vor einem Parlamentsgebäude
KI-Regulierung & Reputation, wt

KI-Konzerne investieren in Thinktanks – und gewinnen damit politischen Einfluss

Die großen Anbieter von KI-Systemen wissen, dass ihr Ruf leidet. Steigende Skepsis in der Bevölkerung, wachsende regulatorische Aufmerksamkeit und öffentliche Debatten über Jobverluste, Desinformation und Energieverbrauch setzen die Branche unter Druck. Die Antwort vieler Unternehmen: gezielte Finanzierung von Policy-Instituten und Thinktanks, die die öffentliche und politische Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz formen sollen.

KI und Urheberrecht – digitale Kunst trifft maschinelles Lernen
KI & Urheberrecht, wt

Generative KI und Urheberrecht: Wem gehören die Trainingsdaten?

Die Debatte um das geistige Eigentum an KI-Trainingsdaten erreicht eine neue Qualität. Illustratorinnen, Schriftstellerinnen und bildende Künstler werfen großen KI-Unternehmen vor, ihr Werk ohne Erlaubnis und ohne Vergütung für das Training kommerzieller Modelle genutzt zu haben. Der Guardian hat diese Perspektive jüngst prominent aufgegriffen – und die darin enthaltenen Fragen betreffen längst nicht mehr nur die Kreativbranche.

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